Jahresrückblick 2025

2025 – mein Jahr zwischen Verantwortung, Verlust und dem leisen Weg zurück zu mir

Weihnachten: ohne Fernweh, sondern Familienzeit als Tante

Heute ist der erste Weihnachtstag und ich sitze hier, etwas langsamer als sonst, etwas stiller vielleicht auch, und lasse dieses Jahr noch einmal an mir vorbeiziehen, weil ich merke, dass ich es sonst nicht richtig abschließen kann.

Es ist das erste Weihnachten seit sehr langer Zeit, das ich nicht irgendwo in der Sonne verbringe, nicht in Marokko, nicht am Meer, nicht barfuß mit Sand unter den Füßen, sondern hier, im Kreis meiner „Patchwork-Familie, mit meinen Halbgeschwistern und ihren Kindern, mit Plätzchen, Geschenkpapier und einem Gefühl von „Ich bin da“.
Es war ein schöner Weihnachtstag, ein ehrlicher, mithelfen für die Vorbereitungen  Plätzchen backen, Geschenke einpacken, unterstützen, wo es nur geht, und mittendrin dieser Moment, in dem mir klar wurde: Das ist das erste Weihnachten, an dem ich Tante Anne bin. Und das hat etwas mit mir gemacht.

Vielleicht, weil ich in diesem Jahr viel Verantwortung getragen habe, vielleicht, weil ich mich selbst zwischendurch verloren habe, vielleicht auch, weil nur das jetzt und hier und dieser Moment zählt.

Kleine Dinge, die plötzlich wieder wichtig werden


Eine der Leidenschaften, die ich aus diesem Jahr mitgenommen habe – und die fast beiläufig wieder aufgetaucht ist – ist das Kinderschminken. Ich habe mir Gesichtsfarben gekauft, Glitzer, Pinsel, einfach so, weil ich die leuchtenden Augen sehen wollte. Früher habe ich es geliebt, als Kind von einem Geburtstag oder einem Fest mit buntem Gesicht nach Hause zu kommen. Heute bin ich die, die das möglich macht. Jaaaa, das macht mir Spaß, mehr, als ich erwartet hätte.

Ein Jahr, das mehr gefordert hat, als ich geben konnte

Der Blick auf 2025 zeigt vor allem eines: Dieses Jahr war herausfordernd.

Nicht spektakulär laut, sondern langanhaltend fordernd, zäh, kräfteraubend.

Seit Juli 2024 lebe ich auf dem Alsenhof in Lägerdorf, in einem alternativen Wohnprojekt mit sieben ausgewählten Menschen, die sich immer wieder neu finden mussten, weil Gemeinschaft eben kein Selbstläufer ist. Parallel dazu haben mein Partner, sein bester Freund und ich eine GmbH gegründet – die Kreativorte GmbH mit dem Markennamen People Places Purpose. Beruflich wurde es immer mehr und mehr.


Vom Freelancer zur Geschäftsführerin

Seit der Gründung habe ich die Geschäftsführung übernommen. Vom Freelancer zum CEO. Ein Sprung, der sich im Nachhinein betrachtet nicht nach Wachstum angefühlt hat, sondern nach Überforderung.

Ich hatte Findungsprobleme, Rollenprobleme, Erwartungen von außen und eigene Erwartungen an mich selbst, und ehrlich gesagt hatte ich oft keine Ahnung, was eigentlich genau von mir verlangt wurde. Ob es meine Ansprüche waren oder die der anderen, spielt rückblickend kaum eine Rolle, denn ich konnte beidem nicht gerecht werden.

All das wurde mir in einem Firmencoaching von re:connect Inkubator klar, in dem es unter anderem um physische Sicherheit ging. Da hat sich in mir etwas gelöst, das ich vorher nicht hatte kommen sehen.

Verantwortung überall, nur nicht bei mir

Am Alsenhof war ich schon vor meinem Umzug für Marketing und Markenaufbau verantwortlich, aber die Realität sah anders aus: Ich war überall. Geländeführungen, Kommunikation, Websiteaufbau und -pflege, Kooperationsaufbau Unterstützung bei Events, Vermietung und dem operativen Tagesgeschäft mit Gästen und Interessierten.

Ich bind und war sehr hands-on unterwegs, weil sich die Aufgaben türmten und wir sie im Team aufgeteilt hatten
Habe ich mir das so vorgestellt? Nein. Niemals. 

Aus den Augen, aus dem Fokus

So viel Verantwortung und Engagement für einen Ort, für das Team, für Menschen, für ein Projekt, das größer war als alles, was ich zuvor gestemmt hatte.

Der Sprung ins kalte Wasser bestand für mich nicht darin, schwimmen zu lernen – das konnte ich längst. Die eigentliche Herausforderung war, zu überleben, zu funktionieren, jeden Tag wieder, und den Preis zu zahlen, der entsteht, wenn man hands-on alles auffängt, weil ich so bin.

Genau dabei habe ich gemerkt, wie anstrengend es ist, dauerhaft gegen die eigene Natur zu arbeiten. Das tun viele im Team, doch für mich war es nicht gesund. „Nein“ zu sagen zählt nicht zu meinen Stärken. Gemeinsame Ziele wurden kaum gefeiert, weil das nächste To-do schon auf der Liste stand. Konflikte blieben ungelöst, nicht aus Desinteresse, sondern weil Zeit fehlte.

In dieser intensiven Zeit habe ich mein eigenes Baby vernachlässigt und fast verloren. Wenn ich von meinem Baby spreche, dann meine ich meine Selbstständigkeit, die inzwischen seit 13 Jahren besteht.
Das ist nicht bewusst passiert. Ich war so sehr mit dem Alsenhof beschäftigt, mit Vor-Ort-Sein, mit Operativem, mit Verantwortung, dass ich meine eigene Selbstständigkeit aus den Augen verloren habe.

Körperlich am Limit

Mit der Firmengründung begann mein Körper, sich innerlich zu wehren. Müdigkeit stellte sich ein, Dinge blieben liegen, ich schob Aufgaben vor mir her und prokrastinierte, ohne wirklich greifen zu können, woher das alles kam.

Hat es mein Umfeld gemerkt? Oh ja.
War ich ausgebrannt?
Stand ich kurz vor dem Ende meiner Kräfte?

Ich weiß es bis heute nicht genau. Ich weiß nur, dass ich die Lust und die Motivation verloren hatte für das, was ich die ganze Zeit gemacht habe: das Funktionieren. Ohne zu wissen, wofür? Für wen? Und warum ich das tue?

Veränderung um jeden Preis

Ich habe mich jeder Veränderung gestellt, die mir vor die Füße gelegt wurde.
Furchtlos, mutig, vielleicht auch ein bisschen zu kompromisslos.

Ich habe meine geliebte Wohnung in Hamburg aufgegeben, meine Herzensstadt verlassen, meine Freunde, meine Businesskontakte, meine Netzwerke, die mir immer Halt gegeben haben. Ich spürte, dass etwas Neues kommen musste – und ich habe es angenommen.

Nur war diese Veränderung nicht für immer gedacht, sondern eher ein Ausflug von anderthalb Jahren in eine Welt, die für mich neu war: Leben auf dem Land, Projekt- und Quartiersentwicklung, Bürokratie, gesellschaftliche Herausforderungen, die das Landleben mit sich bringt, Regionalpolitik, Prozesse, Geduld.

Ich weiß nun, wer gegen Windmühlen kämpft. Das sind die Menschen, die sich um die Entwicklung ländlicher Räume bemühen. Leider gehen nicht wenige an den oben genannten Herausforderungen zugrunde. Ich ziehe meinen Hut und habe großen Respekt vor diesen Menschen, die etwas bewegen wollen – und das in einem System, das sich nur mühsam in Mikroschritten verändert oder in dem man mit dem System leben „muss“.

Zusammen leben, lieben und arbeiten ?

Gemeinsam mit meinem Freund habe ich mich auf diese Reise begeben. Jetzt, Ende 2025, stehe ich da und habe das Gefühl, mit nichts mehr dazustehen.

Wir haben unsere Beziehung gegen die Wand gefahren. Beruflich wie Privat.
Ich habe meinen CEO-Posten verlassen und bin  als Mitgesellschafternin aus der GmbH gegangen.
Zusammen leben, lernen und arbeiten– das, was mein Partner und ich sich so sehr gewünscht haben, konnte ich nicht mehr tragen.

Die Zwischenwelt, von der ich lange gesprochen habe

Ich habe mich selbst im Spiegel nicht mehr erkannt. Die Anne, die drei Jahre zuvor selbstbestimmt und selbstbewusst ihr zehnjähriges Freelancer-Jubiläum gefeiert hat, war verschwunden.

Dieser lange Leidensweg, der sich fast durch das gesamte Jahr 2025 gezogen hat, hat an mir gezerrt. In meinen letzten Blogartikeln habe ich von einer Zwischenwelt gesprochen, in der ich mich befunden habe. Jetzt wird mir klar, was das war. Ein Zeichen. Ein Gefühl. Ein Bewusstsein so geht es nicht weiter.

Die Entscheidung, die leise kam

Ich wollte wieder in meine innere Kraft kommen und einfach ich sein – ohne Bedingungen, ohne „Du musst“, ohne Funktionieren, ohne Fremdbestimmung, ohne dieses ständige „Das macht man nun mal so“.

Die Entscheidung fühlte sich an, als wäre sie an einem einzigen Tag gefallen. Die Realität zeigt jedoch: Es war ein Leidensweg von rund 500 Tagen. Ich weiß das so genau, weil dieser Zeitraum mit dem Tag der Firmengründung begann und mit meinem Ausstieg endete.

Kaum hatte ich meine Entscheidung für mich klar ausgesprochen, habe ich mich auf den Weg zurück zu mir gemacht.

Klarheit bringt ihren eigenen Zauber mit sich: Motivation, Antrieb und den Fokus, das eigene Ziel zu erreichen.

Zurück in Hamburg. Zurück zu mir.

Mit räumlicher Distanz zum Alsenhof, zu meinem Freund, zu meinem Geschäftspartner. Zurück in die Großstadt, zurück in meine Herzensstadt Hamburg. Zurück zu vielen meiner Freunde. Das waren die beiden Monate August und September.

Pinsel, Sketchbuch und Papier geschnappt, ab aufs Rad und raus in die Natur, zeichnen, malen und bei mir sein.

Zu meinem Singlespeed, mit dem ich am liebsten durch Hamburg fahre, weil ich mich dort frei fühle, weil ich die Straßennamen kenne, weil ich weiß, wo ich bin und immer noch neue Ecken erkunde. Oft habe ich kein Ziel, sondern fahre dorthin, wohin mich meine Neugier bringt. Links und rechts abbiegen, auf neuen Wegen fahren – das gefällt mir.

Mein Vertrauen kam leise zurück

Ganz langsam kamen wieder Aufträge. Ohne Akquise. Nach anderthalb Jahren Funkstille in meiner Selbstständigkeit bin ich noch dabei, die Scherben aufzusammeln und zu kleben.

Ein Projekt hat mir meine Liebe zu meinem Beruf zurückgebracht. Komplex. Herausfordernd. Genau richtig. Chaos ist okay, solange Klarheit das Ziel bleibt. „Vom Chaos zur Klarheit“ gilt für mich genauso wie für dieses aktuelle, anspruchsvolle Kundenprojekt. Danke, Kim, für dein Vertrauen.

Und plötzlich war es wieder da: mein Warum.

i am back!

Stammkunden meldeten sich wieder. Ein Netzwerk-Kollege hat mich empfohlen. Mit jedem Schritt, den ich wieder selbstbestimmt gegangen bin, habe ich gespürt, wie meine Kraft zurückkommt.

Das Feuer war fast erloschen, aber jetzt lodert es wieder. Meine Motivation, mein Antrieb und auch mein Warum sind wieder da.

Werbung ist für viele gleichbedeutend mit Konsum und wird oft als ethisch oder moralisch nicht vertretbar gesehen. Für mich ist Werbung Aufklärungsarbeit und Klarheit.

Gemeinsam gewinnen wir Orientierung im Dschungel von Produkten, die viel versprechen, und Dienstleistungen, bei denen etwas draufsteht, aber nicht gelebt wird. Genau das versuche ich mit meiner Branding-Reise – gemeinschaftlich mit meinen Kund:innen – sichtbar zu machen und zu klären.

Das, wofür mein Herz dankbar ist

Bei all den Brüchen, bei all der Müdigkeit, bei all dem Loslassen wäre es nicht ehrlich, nicht auch von Dankbarkeit zu sprechen. Denn dieses Jahr hatte nicht nur Schwere, sondern auch Tiefe, Begegnungen und Momente, die mich geprägt haben und die ich nicht missen möchte.

Ich bin dankbar für einen Menschen, dem ich begegnen durfte und der sich mir geöffnet hat. Dafür, dass ich hinter die Kulisse schauen durfte, helfen konnte, da sein durfte, ohne Rolle, ohne Funktion, menschlich als Partner in Crime, Beste Freundin und Geschäftspartnerin. Für das Vertrauen, das mir geschenkt wurde, und für alles, was ich dadurch über Nähe, Verletzlichkeit und Verbindung lernen durfte.

Ich bin dankbar für jede einzelne Reise, die wir gemeinsam gemacht haben. Ob über Monate und Wochen am Stück oder nur kurze Trips, Events oder unterwegs sein zwischendurch. Jede dieser Reisen hat Spuren hinterlassen, Erinnerungen geschaffen und mir gezeigt, wie sehr Bewegung, Perspektivwechsel und gemeinsames Erleben Teil von mir sind.

Ich bin dankbar für jede Begegnung am Alsenhof. Für die Kleinsten, denen ich beim Kinderschminken Tiger, Schmetterlinge und Regenbogen ins Gesicht malen durfte und die mir mit ihren Augen gezeigt haben, wie wenig es manchmal braucht. Für die Kooperationen, die ich finden durfte und die den Alsenhof mit ihrem Dasein bereichert haben. Für jedes Mitdenken, jedes Anpacken, jedes gemeinsame Vorwärtsgehen.

Ich bin dankbar für die vielen Gäste aus aller Welt. Menschen aus Finnland, Frankreich, Italien, Indien, Pakistan, Marokko, Polen, Russland, Rumänien und aus ganz Deutschland. Alt und jung, groß und klein, bunt wie das Leben selbst.

Begegnungen, Gespräche, gemeinsames Essen, Lachen, Zuhören. All das hat meinen Blick geweitet und wird mir bleiben.

Ich bin dankbar für die Erfahrung von Teamwork und für das Lernen daran, was Gemeinschaft bedeuten kann. Für jeden Hund, der am Alsenhof zu Gast war – denn da, wo Anne ist, sind Hunde meist nicht weit. Für die Camper, die auch in meinem Wohnmobil „Summer“ zu Gast waren. Für die Nachbarschaft, die Gemeinschaft und das Netzwerk rund um den Alsenhof, die diesen Ort lebendig gemacht haben.

Danke, Ralf, für deine Ausdauer und die Umsetzung verrückter Ideen. Als Facilitator Manager vom Alsenhof bist du Hüter der Geschichten, Anekdoten und Erlebnisse dieses Ortes.

Danke für Martin und Holger den Impact Investoren vom Alsenhof auf die, ganz Deutschland schaut. Menschen mit dem Herz am rechten Fleck.

Ich bin dankbar für die Aufmerksamkeit, die das Projekt erfahren hat. Für die Presse, für die Artikel in der Zeitung, für das Fernsehen, für die NDR Nordstory. So sichtbar war ich und das, was wir dort aufgebaut haben, noch nie. Und all das begann eigentlich ganz leise, nach meinem zehnjährigen Freelancer-Jubiläum, als ich eine Auszeit von Hamburg brauchte und mit meinem Wohnmobil Summer am Alsenhof gelandet bin. Dort habe ich nicht nur einen Ort gefunden, sondern auch einen ganz besonderen Menschen kennengelernt, den ich lieben gelernt habe.

Es hat am Alsenhof begonnen und Endet nun auch dort. Was ne Story auf wahrer Begebenheit.

Ich weine, wenn ich daran denke. Vor Traurigkeit, ja. Aber auch vor Dankbarkeit und Glück.
Und das gehört genauso zu 2025 wie alles andere.

Doppelt verloren fühlt sich anders an

Anfang 2025 hätte ich niemals mit dem gerechnet, wie dieses Jahr endet. Ich hätte gelacht und dir den Vogel gezeigt. Dass ich mich jemals so verliere, war für mich unvorstellbar.
Mein ursprünglicher Plan war, beruflich Abstand zu gewinnen, um meine Beziehung zu retten. Aber dafür war es zu spät. Zu viele Verletzungen, zu viele Enttäuschungen. Es fühlt sich manchmal an, als hätte ich doppelt verloren.
Aber ich weiß, dass das nicht stimmt.

Abschied von Everybody’s Darling

Ich habe meine Bedürfnisse wieder an erste Stelle gesetzt. Ich erkenne mich im Spiegel wieder. Ich verabschiede mich von „Everybody’s Darling“, von ständigem Helfen, von Perfektionismus, der mich bremst. Daran werde ich weiter arbeiten und wachsen. Meine Themen die ich in 2026 weiter bearbeiten darf.

Meine Konsequenzen aus 2025

Ich weiß jetzt, dass ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme. Dass ich lernen kann, Verantwortung zu tragen – aber nicht um jeden Preis.

Ich beende das Projekt am Alsenhof und damit auch die Verantwortung, das Ehrenamt und mein Engagement dort. Ich lege die Geschäftsführung der Kreativorte GmbH nieder und trete als Mitgesellschafterin aus. Meine Mitgesellschafter sind mir fremd geworden. Zu viel Verantwortung, die ich nicht mehr tragen möchte, und zu viele Abhängigkeiten, die nicht zu meinem Lebensstil passen.

Ich habe es ausprobiert.

Ob ich als Frau zwischen zwei Männern gescheitert bin? Bestimmt. Zu viel Testosteron und Pimmelparade tut weder dem Unternehmen noch der einzigen Frau im Unternehmen gut.

Würde ich das wieder tun? Ich weiß es nicht. Zu frisch sind die Wunden, die erst einmal heilen dürfen.

Ich habe viele Fragen, die ich mir stelle und die mich auch quälen.
Habe ich zu früh aufgegeben? Ist das alles nur eine Phase? Wollten wir zu schnell zu viel? Was will mir das Leben damit sagen? Warum dieses Ende? Ist es wirklich das Ende? Warum verletzt und enttäuscht man sich, obwohl man sich liebt?

Ich stelle mir Hunderte dieser Fragen. Manche bekommen vielleicht nie eine Antwort, andere erst später im Laufe des Lebens oder irgendwo auf meinem Weg. Dafür muss der Kopf klar werden und das Herz wieder offen sein – geklebt und geschweißt, vernarbt und geheilt von ein paar Rissen und Wunden.

2026 beginnt mit Platz und Luft zum Atmen

Ob ich traurig bin? Ja. Sehr. Einen Menschen loszulassen, der drei Jahre an meiner Seite war, tut weh. Mein Herz kann man nicht reparieren, und darauf muss ich gerade acht geben.

Ein blöder Kalenderspruch: Zeit heilt alle Wunden. Da ist schon etwas dran. Ich brauche definitiv Zeit und Distanz. Mein Wunsch ist eine Begegnung auf ganz anderer Ebene und nicht im beruflichen Kontext..

Und trotzdem weiß ich: Ich habe Platz geschaffen. Ich habe wieder Kapazitäten. Ich habe Lust auf Neues.

Das war mein 2025.
Ein Jahr, das ich jetzt erst einmal verdauen darf.
Und ein Jahr, das mir gezeigt hat, dass ich zurückkommen kann. Zu mir. Ein Ort den ich kenne und wo ich, ich sein darf.  Danke an meine Familie und Freunde die mich in dieser Zeit unterstützen.
Liebe geht raus <3



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